Wolfgang Wittenburg

 

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PRESSEBÜRO


WITTENBURG


Tages-Tipp: „ARD Story: Blackout – Wie sicher ist Deutschlands Stromnetz“, Di., 21.7., 22.50 Uhr, ARD

Laut Auskunft der Bundesnetzagentur gehört „Deutschlands Stromnetz zu den sichersten und stabilsten Systemen weltweit“. Trotzdem kann es immer mal wieder zu Stromausfall kommen, wie zu Jahresbeginn Teile von Berlin ohne Energieversorgung waren. Mit Auslastung und Risiken der deutschen Stromversorgung befasst sich ausführlich die Reportage „ARD Story: Blackout – Wie sicher ist Deutschlands Stromnetz“ – Fachleute blicken auf die Problematik, und Betroffene eines Stromausfalls schildern ihre Erlebnisse. Die Botschaft könnte lauten: Bei Stromausfall helfen Kurbelradio und Nettbleiben. Die Reportage zeigt verschiedene Szenarien, die es bereits gegeben hat: Den Stromausfall in Berlin, den im Münsterland (2005), dann den in Spanien (2025) – der erst könnte im Ansatz als „Blackout“ bezeichnet werden, denn er war im Gegensatz zu einem Stromausfall nicht regional begrenzt. Gegen Ende des Films wird auf die Ukraine geblickt und die kritische Infrastruktur dort – wie auf die Auswirkungen eines Stromausfalls im Atomkraftwerk Saporischschja. Zwar gibt es in Deutschland keine Atomkraftwerke mehr, aber in unserer Nachbarschaft – und ohne Strom kommt es dort zur Kernschmelze. Wie lange die Notstromversorgung von Atommeilern und Krankenhäusern funktionieren muss, ist in vielen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben und für 24 Stunden ausgelegt. Das Geschehen wird im Film weiter eskaliert – also der Stromausfall auf lokaler Ebene entwickelt sich hin zu einem Szenario, bei dem immer mehr Menschen immer länger von einem Stromausfall betroffen sind – deshalb der Titel „Blackout“. Marko Rösseler erklärt: „Dabei schauen wir stets darauf, ob dies auch realistisch ist, denn glücklicherweise gab es unser Endszenario – große Teile Westeuropas ohne Strom – in der Realität so noch nie.“ Der Film soll keine Panik machen, zeigt aber: Wir alle haben uns in vielen Jahren des Friedens daran gewöhnt, dass immer alles funktioniert. Wie nebenbei vermittelt sein Film auch praktische Tipps: man möge bedenken, ob man für einen Stromausfall ausreichend Reserven habe. Denken solle man dabei auch an die Nachbarn. Man möge an seiner Resilienz arbeiten – gern investieren in ein Kurbelradio. Und wenn die Jalousien elektrisch funktionieren, hochfahren, bevor der Strom ausfällt, dann hat man es tagsüber hell.

 

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